Michael Pintarelli: Interview Series Part I

1 year ago by Anita Colvin Anita Colvin

Since 2012, a steadily increasing amount of investment managers and management companies has been working hand in hand with Anevis Solutions. We optimise our working processes while frequently consulting with our clients in order to create a profitable working cooperation for everyone. Among many others Michael Pintarelli Finanzdienstleistungen AG has been our partner which we have provided with a variety of individual reporting services. Markus Misiak, CTO of Michael Pintarelli Finanzdienstleistungen AG, and Johannes Hauptmann, CEO of Anevis Solutions GmbH, discussed different aspects of their cooperation.

Please be aware that the interview series is only available in German.

The first part of the interview depicts the various challenges that are likely to occur without the cooperation with Anevis Solutions. Especially the internal production of factsheets is a tedious task which wastes a lot of the company’s valuable resources.

Einleitungstext:

Wir wissen welchen Mehrwert wir Unternehmen durch unsere Factsheets bieten können. Wie dies jedoch in der Praxis tatsächlich aussieht, wie sich der Alltag unserer Kunden durch die Zusammenarbeit mit uns verändert hat und was wir hierbei noch verbessern können, wollten wir von einem unserer Kunden – Herrn Markus Misiak, Vorstand und Leiter IT bei der Michael Pintarelli Finanzdienstleistungen AG – wissen. Johannes Hauptmann – Geschäftsführer von Anevis Solutions – hat von Herrn Misiak detaillierte und hilfreiche Informationen erhalten:

Inhaltsverzeichnis

Factsheet Erstellung vor der Zusammenarbeit mit Anevis Solutions
Zusammenarbeit mit Anevis Solutions
Automatisierung und Digitalisierung
Einbindung von Factsheets
Feedback der Mitarbeiter und Kunden zur Zusammenarbeit
Factsheets als Marketing Material
Gründe für die Wahl von Anevis Solutions

Factsheet Erstellung vor der Zusammenarbeit mit Anevis Solutions

JH: Von wem wurden die Factsheets vor der Zusammenarbeit mit Anevis Solutions erstellt? Gab es nur einen bestimmten Personenkreis der sie überhaupt erstellen konnte? Wie und in welchem Rhythmus wurden die Factsheets erstellt?
MM: Die Factsheets wurden intern halbjährlich erstellt. Hier kamen hauptsächlich automatisierte Prozesse, teils unterstützt durch manuelle Schritte, zum Einsatz.
JH: Haben Sie die Daten von den Kapitalverwaltungsgesellschaften bezogen?
MM: Nein, Grundlage für die Erstellung war hier unser Reporting System, welches teilweise auf den Daten der KVGen basiert. Wir haben in Teilen manuell auf diese Datenbank zurückgegriffen und somit die ermittelten Daten verarbeitet.
JH: Geschah die Verarbeitung über automatisierte Prozesse oder manuell?
MM: Teils manuell, weil eine automatisierte Verarbeitung nicht vollumfänglich implementiert war.
JH: Waren lediglich Sie in der Lage die Factsheets zu warten und wie war das Vorgehen bei Abwesenheit?
MM: Aufgrund des zum Teil manuellen Prozesses und der speziellen Vorgehensweise war es die Aufgabe eines eingeschränkten Personenkreises, das Reporting zu übernehmen. Die Reportingtermine in der Mitte und am Ende eines Jahres sind bekannt und waren daher gut planbar und entsprechend gut im Team vorzubereiten.

JH: Mit wie viel Aufwand war es verbunden die Factsheets zu erstellen ?
MM: Das Sammeln und Zusammenstellen der Daten, konnte bis zu drei Tage in Anspruch nehmen.
JH: Wie viele Factsheets waren das damals?
MM: Zehn Stück, wobei jedes noch um einen Kommentar des jeweiligen Portfoliomanagers ergänzt wurde. Die Verarbeitung und die Erstellung waren zudem sehr komplex auf Grund der Detailtiefe der Daten und der individuellen Berechnungsschritte.

JH: Wurden Factsheets für alle relevanten Fonds und Anteilklassen erstellt oder haben Sie welche ausgelassen?
MM: Wir hatten uns wegen des Aufwandes auf die Anteilklassen konzentriert, die in der Vermögensverwaltung zum Einsatz kamen.
JH: Werden für die damals nicht berücksichtigten Anteilklassen nun von Anevis Solutions Factsheets erstellt?
MM: Ja, wir können nun Factsheets für alle Anteilklassen zur Verfügung stellen.
JH: Somit wurde das Universum an Fonds die reportet werden durch diese Automatisierung erweitert?
MM: Ja, genau. Vorher war der Aufwand zu groß. Wir haben uns einfach auf die wesentlichen Fonds konzentriert. Die anderen Fonds sind natürlich nicht unwichtig, wir hatten uns aber aufgrund der eben genannten Gründen gegen eine Factsheet Erstellung für diese entschieden.
JH: Ja, natürlich. Man hat ja nur limitierte Ressourcen.

JH: Welche Schwierigkeiten traten bei der Erstellung auf? Gab es verschiedene Layouts bei der Auswertung, Positionen im Portfolio, die nur schwer ausgewertet werden konnten, Renten oder Futures?
MM: Wir haben natürlich versucht die Layouts so ähnlich wie möglich zu halten. Aber manche Dinge unterscheiden sich eben doch. Während es sinnvoll ist bei einem Aktienfonds nach Ländern zu unterteilen, ist es bei einem Rentenfonds natürlich besser nach Währungen oder Ratings zu sortieren.
JH: Die Layouts waren also auch damals schon standardisiert, also zum Beispiel mit gleichem Logo. Wir konzentrieren uns aktuell sehr stark auf die genaue Datenauswertungen komplexer Portfoliobestandteile, wie zum Beispiel Futures. Wurde das damals bei Ihnen mit berücksichtigt?
MM: Ja, aber wie Sie es schon andeuten war dies natürlich immer ein großer Rechenaufwand. Futures werden erst einmal immer wertlos ausgewiesen und wir haben sie dann auch nach ihrer Assetklasse aufgeteilt. Wenn zum Beispiel ein Aktienfuture long ist, dann haben wir daraus die Aktienposition gebildet und den Gegenpart dazu in der Liquidität gezogen.
JH: Das war also diese hypothetische, synthetische Liquidität?
MM: Ja, genau. Denn sie sind ja in den Markt investiert. Wenn wir zum Beispiel 5 Millionen Euro DAX Future long sind, dann spiegelt das 5 Millionen Euro in deutschen Aktien wieder, die Sie aber in der Assetklasse erst einmal nicht finden, also der Future ist zuerst wertlos. Wir haben diese Position dann auf die Assetklasse, hier Aktien Deutschland, gesetzt und den Gegenpart, der gebildet werden muss, weil es ja keine Geldvermehrung ist, aus der Liquidität gezogen. Es ist sinnvoll diese großen Positionen auch zu steuern. Teilweise hatten wir Devisentermingeschäfte. Diese werden ja nicht gelagert, deshalb wurde auch hier zwischen den Währungen unterschieden.
JH: Und wurde das über einen automatisierte Prozess dargestellt oder war das eine eher individuelle Arbeit?
MM: Es lässt sich nicht alles voll automatisieren. Wir haben hier teilautomatisiert gearbeitet. Eine besondere Herausforderung stellen hier Dachfonds dar, die andere Fonds als Zielfonds enthalten. Es muss alles durchleuchtet werden. Die Daten müssen natürlich sehr genau sein. Was ist anteilsmäßig wo enthalten. Je mehr Futures man in den einzelnen Fonds hat und je mehr man hierbei durchleuchten, umso komplexer wird es natürlich.

JH: Gab es eigene technische Lösungen oder Hilfen? Wie lange wurde an der Entwicklung dieser Hilfen gearbeitet? Haben Sie das am Anfang einmal aufgesetzt oder haben Sie konstant daran weitergearbeitet?
MM: Diese haben wir zu Beginn einmal aufgesetzt. Das Reportingsystem sollte die Daten zu einem bestimmten Datum erzeugen und darauf haben wir zugegriffen.
JH: Was waren die laufenden Pflegekosten? Kann man die überhaupt ansetzen?
MM: Die Pflegekosten waren aufgrund des geringen zeitlichen Aufwands nicht nennenswert.

 

To continue reading the interview please find here the link to the next part of the series.

 

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